Urkunden von Sosberg

1330, am 1. Januar

Heinrich, Herr zu Erinbergh (Ehrenburg) und sein Sohn Winand sühnen sich in allen Punkten mit Johann Herr von Brunshorne (Braunshorn) und dessen Sohn Gerlach. Der Hof zu Stremiche (Strimmig) und die Hofleute sollen ungeteilt bleiben wie seit alters. Die von Ehrenburg sind dort Lehensherren und Braunshorn gemeinsam Vögte; keiner soll vor den Schöffen zu Strimmig ein Urteil gegen den anderen erbitten, das an die Herrschaft rührt..

Die von Vorste (Forst) und von Soysbergh (Sosberg) sollen Gemeinschaft an der Weide haben unbeschadet der Früchte und der Wiesen. Wer dagegen verstößt, hat die Sühne gebrochen. Dies wurde vermittelt von den Herren Konrad von Scoenecke (Schöneck), Bove (Heinrich) von Ulmene (Ulmen) Hugo von Steyne (Steinkallenfels), Werner von Munrial (Monreal) und Wilhelm von Waldecke (Waldeck) Domherrn zu Colne (Köln).

Ghegheben 1329 uf den jaria dache. (Ausf. Prag Nr. 51).

Am 31. Dezember 1341, hält Johann von Braunshorn für seine Nachkommen die Lehen fest, die er von folgenden Herren hat: ... Vom Markgrafen von Juliche (Jülich) hat er Susberg (Sosberg) und Reudinhusen (Reidenhausen) aus Lehen von der Grafschaft Kessel..

Am 22. November 1390 bekundet Heinrich von Arraß (Arras) von Cuno Herrn zu Wunnenberg (Winneburg) und Bilstein (Beilstein) und dessen Neffen Johann den Hof zu Lemen (Lehmen) bei Edegre (Ediger), den dortigen Weingarten genannt der Berg, vier Lehen zu Sosperg (Sosberg), vier Lehen zu Panczwilr (Panzweiler) sowie ½ Malter Hafer, 1 Sömmer Korn und 3 Hühner zu Lehen zu haben zu den üblichen Verpflichtungen.

Gesehen 1390 uff sente Cecilie dage.

(Ausf. Prag Nr. 183)

Am 8. Februar 1477 hat Heinrich von Wildburg u. a. ...die vier Lehen zu Sosberg ....

Aus: Regesten des Archivs der Herrschaft Winneburg – Beilstein im Gesamtarchiv der Fürsten von Metternich im Staatlichen Zentralarchiv zu Prag.

Urkunden bis 1400.