Chronik 8!

 

Chronik 2005

Zu Beginn der Berichterstattung für das Jahr 2005 möchte ich nochmals an die verheerende Flutkatastrophe in Süd-Ost-Asien am 26. 12. 2004 erinnern (Tsunamie-Welle). Die Zahl der Toten wird auf weit über 200.000 beziffert. Viele hat das Meer verschlungen und gelten als vermisst. Andere konnten aufgrund der sommerlichen Temperaturen und der schnell einsetzenden Verwesung trotz vieler Spezialisten aus dem Ausland nicht mehr identifiziert werden. Mit Unterstützung des Auslandes wird an einem Frühwarnsystem gearbeitet, damit eine solche Katastrophe künftig verhindert werden kann.

Für Sosberg möchte ich wie immer mit einigen Auszügen mit dem Wetter beginnen. Das Jahr begann für die Jahreszeit zu mild. Der Januar zeigte sich regelrecht frühlingshaft. Erst am 23. auf den 24. 1. gab es den ersten Schnee mit Nachtfrost bis 9 ° Minus. Der Schnee blieb jedoch nur wenige Tage liegen.

Am Kirmessonntag, 6. 2., hatten wir herrliches Wetter mit viel Sonnenschein. Am Rosenmontag, 7. 2., setzte morgens um 8.00 Uhr starker Schneefall ein. Der ganze Februar zeigte sich von seiner winterlichen Seite – kalt und immer wieder mal Schnee. Ende Februar zeigte das Thermometer nachts 14 ° Minus. Die frostigen Temperaturen nahmen erst Anfang März ab. Ab 8. 3. setzte dann das Tauwetter ein.

Der Sommer zeigte sich im Großen und Ganzen mit herrlichem Wetter und sehr wenig Regen. Dies hatte zur Folge, dass die Getreideernte nicht gut ausfiel (zu wenig Vollkorn, was zu erheblichen Einnahmeverlusten für die Landwirte sorgte).

Am 27. 7., 20.00 Uhr, kam es für ca. 15 Minuten zu einem großen Unwetter. Sturm und Hagel verrichteten große Schäden an Gebäuden und im Feld.

Der Herbst war wiederum sonnig und mild mit ganz  wenig Niederschlag. Es war für die Jahreszeit zu trocken und zu warm. Der erste Nachtfrost wurde am 18. 11. mit 1,5 ° Minus gemessen. Am 24. 11. hatte es geschneit bei nachts 3 ° Minus. Der Schnee blieb jedoch nicht lange liegen und wir hofften vergebens auf eine weiße Weihnacht. Erst nach den Feiertagen setzte wieder Schneefall ein, der bis Anfang Januar 2006 zu sehen war.

Folgende Aktivitäten fanden statt:

06. 01. – Sternsinger gehen durchs Dorf und sammeln. Die erste Million der ganzen Sammelaktion wird als Spende für die Flutopfer in Süd-Ost-Asien verwendet.

06. 02. – Zum 7. Mal fand die Kabbes-on-Erwes-Sitzung in der Schützenhalle mit reger Beteiligung von Besuchern aus nah und fern statt.

25. + 26. 3. – Mit voller Begeisterung waren die Kinder an Karfreitag und Karsamstag wieder mit ihren Klappern und Rumpeln unterwegs und ersetzten das Glockengeläut.

19. 08. – Auch das Brunnenfest der Freiw. Feuerwehr war wieder ein voller Erfolg und sehr gut besucht. Die Freiw. Feuerwehr hatte zuvor in Eigenleistung eine neue Toilettenanlage (1 Damen und 1 Herren-Toilette) an das Feuerwehrgerätehaus angebaut. Die Gemeinde beteiligte sich an den Kosten mit einem Zuschuss von 1.000,-- €.

12. 11. – Zum Umzug an St. Martin trafen sich Jung und Alt am Brunnen und zogen pünktlich um 18.00 Uhr los und gingen ans  Martinsfeuer. Im Anschluss daran gab es noch einen Umtrunk im Feuerwehrgerätehaus.

Der Seniorentag fand am 2. Advent, 4. 12. statt. Zur Freude der über 60jährigen Bürger war es wieder ein gelungener Nachmittag unter Mitwirkung der Kinder der Grundschule und des Kindergartens. Der Nikolaus hatte die üblichen Geschenke verteilt und konnte als älteste Teilnehmerin Magdalena Limbach mit stolzen 98 Jahren begrüßen. Ältester Teilnehmer war  Josef Straus, 83 Jahre.

Ein Wermutstropfen war jedoch die Beteiligung der Helferinnen an diesem Nachmittag. Neben dem Ortsbürgermeister waren es leider nur noch zwei Frauen und ein Mann, die nachmittags die Senioren bewirteten.

18. 12. – 4. Advent, das schon traditionelle Weihnachtskonzert unter Mitwirkung des Musikvereines Mastershausen fand am Brunnen statt. Für heiße Getränke sorgt wie immer die Freiw. Feuerwehr.

Der Schützenverein konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Den Vogel abgeschossen beim Königsschießen hatte das Ehepaar Gerhard und Lydia Kölzer bei den Erwachsenen und Antonia Laux aus Liesenich bei den Jungschützen.

Das Schützenfest wurde am 29. 4., 1. 5. und am 5. 5. (Vatertag) gebührend gefeiert.

Die Sosberger Jungschützen nahmen  am 3. und  4. 9. an den Jugendtagen des Rheinischen Schützenbundes in Dormagen teil. Dort wurde der Landesjugendkönig ermittelt. Erstmals in der Vereinsgeschichte des SV Sosberg stellte dieser den Sieger, es ist Christian Hansen aus Walhausen. Dies wurde in der Schützenhalle mit einem großen Empfang gewürdigt.

Am 23. 5. ging die Sirene. Starker Rauch zeigte sich am Ortsausgang in östlicher Richtung. Die Freiw. Feuerwehr rückte aus. Ein  Schuppen auf dem Anwesen „Schimpf“ brannte völlig nieder. Alle dort gelagerten Gerätschaften sind verbrannt. Zum Brand kam es durch Arbeiten am Auto in einer dort vorhandenen Grube. Großes Glück hatte Daniel Schimpf, der sich dort in der Grube befand und von seinem Freund Benjamin Müller aus der brennenden Grube gerettet wurde. Für diese Tat überreichte Ministerpräsident Beck Benjamin Müller die Rettungsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz.

Die Erschließung des Neubaugebietes zeigte sich als guter Fingerzeig. In diesem Jahr konnten wiederum 2 Bauplätze verkauft werden, wobei einer mit einem Massa-Fertighaus unverzüglich bebaut wurde.

Die  vorgezogene Bundestagswahl fand am 18. 9. statt, nachdem der Bundeskanzler Gerhard Schröder das Misstrauensvotum gestellt hatte.

In Sosberg hatten von 158 Wahlberechtigten 131 gewählt. Darunter waren 18 Briefwähler. Von den im Wahllokal abgegebenen Stimmen entfielen auf die CDU 39, SPD 39, FDP 21, Grüne 3, Die Linkspartei 5, Republikaner 1 und die NPD 1 Stimme’n. 4 Stimmen waren ungültig.

Bundesweit war das Ergebnis wie folgt:

SPD                –          34,2 %

CDU               –          27,8 %

CSU                –          7,4 %

Grüne              –          8,1 %

FDP                –          9,8 %

Die Linke         –          8,7 %

Sonstige           –          4,0  %

Es kam zu einer Großen Koalition von CDU/CSU und SPD mit der ersten Bundeskanzlerin, Angela Merkel.

Der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2006 wurde am 26. 10. wie folgt aufgestellt:

  1. Einschlagsoll in der Gesamtnutzung auf 545 Festmeter
  2. Ausgaben für die Holzernte und übrige Betriebsarbeiten auf 20.758 Euro

Brennholzpreise: 

Buche     – 36,-- € / rm              -          Buche Langholz – 22,-- € / rm

Eiche      – 33,-- € / rm              -          Eiche Langholz  – 18,-- € / rm

Folgende Einwohner sind verstorben:         27. 01. 2005    -          Heinrich Lang

                                                                       26. 03. 2005    -          Magdalena Hansen

                                                                       18. 09. 2005    -          Karl-Heinz Schäfer

Statistik:

Einwohner:                   204      (davon Erstwohnsitz:   195)      -          Stand: 31. 12. 2005

Geburten:                         1

Eheschließungen:              0

Sterbefälle:                       3

Sosberg, 25. 1. 2006                                                  gez. Willi Lehnert, Ortsbürgermeister

 

Chronik 2006

Das Jahr 2006 gehört zu den wärmsten Jahren in Deutschland seit 1901. Die Temperatur lag im Mittel bei 9,5 Grad Celsius und damit 1,3 Grad  über dem sonst üblichen Durchschnitt. Nach Ansicht der Klima-Experten passt das Jahr in das Bild einer allmählichen Erwärmung der Erdatmosphäre.

Der Schnee, der zwischen den Feiertagen gefallen war, schmolz bis Mitte Januar weg. Ab dem 23. 1. wurde es doch wieder kalt. Das Thermometer zeigte nachts bis zu 12 Grad Minus  an. Am 25. und 26. 1. fiel auch wieder Schnee, der bei frostigem Wetter bis zum 5. 2. liegen blieb. Danach setzte wieder Tauwetter ein.

Der Februar zeigte wettermäßig sein volles Programm. Es gab Schnee, Sturm, Eisglätte und zwischendurch immer mal wieder Tauwetter. Bis Anfang März blieb war es durchweg kalt. Am 3. 3. fiel am Nachmittag innerhalb von paar Stunden bis zu 20 cm Neuschnee, was zu einem großen Verkehrschaos im ganzen Land führte. Das Tauwetter mit Regen setzte am 8. 3. ein, am 9. 3. war der Schnee weggetaut.  

Nach dem durchweg normalen Frühling folgte ein tropisch heißer Sommer. Es gab so gut wie keine Niederschläge! Selbst die aufkommenden Gewitter zogen meist an Sosberg vorbei und wir warteten vergebens auf Regen. Es wurden Spitzentemperaturen im Schatten bis zu 38 Grad gemessen. Das Winter- und Sommergetreide waren schnell eingefahren. Erhebliche Einbußen gab es jedoch bezüglich des Vollkorns.

Ein kräftiges Gewitter am 28. 7. bescherte uns das Ende der tropischen Temperaturen. Es folgte der August mit der  ersehnten Abkühlung. Er zeigte sich relativ kühl und regnerisch.

Der Herbst, speziell die Monate Oktober und November,  war für die Jahreszeit zu warm.  Am 16. und 17. 11. herrschten sogar sommerliche Temperaturen. So blieb es bis zum Jahresende. Die Folge davon war, dass wir keinen Schnee bekamen und vergebens auf eine „Weiße Weihnacht“ hofften.

Und jetzt zum Dorfgeschehen:

Die Sternsinger zogen am 7. 1. durch das Dorf und baten wieder um Spenden. Es waren mit dabei: Dana und Nico Pies, Matthias Bintz, Jessica und Isabell Lehnert.

Die 8. „Kabbes on Erwes-Sitzung“ wurde an Kirmessonntag, 26.2., unter dem „Kermesjung“ Andreas Lehnert abgehalten. Die Sitzung in der Schützenhalle war wiederum gut besucht und brachte viel Stimmung und gute Laune.

An Karfreitag und Karsamstag wurde auch „gerumpelt“ und geklappert. Es war zwar eine kleine Mannschaft, sie waren aber mit Begeisterung dabei.

Nachdem der Schützenverein beim Königsschießen seine Majestäten ausgeschossen hatte (Herbert Hoffmann, Christel Weis + Sebastian Lehnert), konnte auch das Schützenfest an Christi Himmelfahrt, 25. 5., und dem darauf folgenden Wochenende mit großer Beteiligung der befreundeten Vereine und vielen Gästen gebührend gefeiert werden. 

Rainer Schmitz begann am 4. 8. mit den Abrissarbeiten von Stall und Scheune neben seinem Elternwohnhaus, Hauptstr. 25. Dieser Platz wurde für den Neubau eines Wohnhauses benötigt. Der Rohbau einschl. Dacheindeckung und Fenster wurde im selben Jahr fertiggestellt.

Das Brunnenfest der Freiw. Feuerwehr fand am 19. 8. leider ohne Beteiligung des Musikvereines statt.

Am 23. und 24. 8. besuchte ein SWR-Team von der Sendung „Hierzuland“ unser Dorf. Es wurde eine 10minutige Dokumentation von Sosberg erstellt. Der Sendetermin im 3. Programm war am 19. 9. 2006.

Das Backesfest am 23. 9. durfte auch nicht fehlen. Dies hat sich mittlerweile die Freiw. Feuerwehr auf die Fahne geschrieben. Ein Höhepunkt ist wie all die Jahre zuvor, das Brot- bzw. Kuchenbacken im Backes. Mit dabei war diesmal auch der Musikverein Mastershausen. 

In diesem Jahre wurde am 11. 11. ein großes Martinsfeuer abgebrannt, obwohl die Kinder und freiw. Helfer kein Holz sammeln mussten. Dies kam daher, weil Herbert Bauer die Weihnachtsbaumkultur am Oberwald gerodet hatte und die dürren Äste entsorgt werden mussten. Nach Rücksprache mit Gemeindeverwaltung und Feuerwehr kam man überein, das Martinsfeuer dort vor Ort aufzuschichten und abzubrennen. So war allen bestens gedient.

Wenn sich auch in diesem Jahre wiederum nur wenige freiw. Helfer  am Seniorentag beteiligten, wurde dieser doch zur Freude aller Seniorinnen und Senioren am 2. Advent durchgeführt. Der Nikolaus brachte allen wiederum ein Geschenk. Mit zur Unterhaltung beigetragen hatten unsere „Kleinen“ sowie der Leiter der Grundschule „Strimmiger Berg“, Herr Peil und als Vertreterin des Kindergartens „Strimmiger Berg“, Frau Christina Kölzer. Als älteste Teilnehmerin konnte der Ortsbürgermeister Frau Maria Haberkamp und als ältesten Teilnehmer  Herrn Josef Straus, beide 84 Jahre alt, begrüßen.

Am 9. 1. wurde der Haushaltsplan für das HH-Jahr 2006 wie folgt aufgestellt:

Verwaltungshaushalt                        in der Einnahme auf      144.300,00 €

                                                           in der Ausgabe auf       150.900,00 €

                                                           Fehlbedarf                     6.600,00 €

Vermögenshaushalt                          in der Einnahme auf        15.200,00 €

                                                           in der Ausgabe auf         15.200,00 €

Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe)                     300 %

Grundsteuer B (Grundstücke)                                                          320 %

Gewerbesteuer                                                                                352 %

Hundesteuer              für den ersten Hund                                     30.00 €

                                   für den zweiten Hund                                   45,00 €

                                   für jeden weiteren Hund                               60,00 €

Die Aufstellung des Forstwirtschaftsplanes für das Jahr 2007 erfolgte am 15. 11. 2006.

Es wurden in dieser Sitzung wie folgt festgesetzt:

a)      das Einschlagsoll in der Gesamtnutzung auf  750 Festmeter;

b)      die Ausgaben für Holzernte und übrige Betriebsarbeiten auf 27.294,00 €.

Holzpreise:

a) Brennholz in langer Form an Weg gerückt                            25,00 €/rm

b) Brennholz als Meter (Ster) aufgearbeitet                              40,00 €/rm

Am 26. 3. wurde ein neuer Landtag gewählt.

Von 158 Wahlberechtigten gingen 101 zur Wahl. Das Wahlergebnis fiel wie folgt aus:

Wahlkreisstimmen:                   Heike Raab, SPD                    44

                                               Anke Beilstein, CDU               33

                                               Annette Köster, FDP                 6

                                               ungültige Stimmen                    18

Landesstimmen:                       SPD                                        45

                                               CDU                                       34

                                               FDP                                          3

                                               FWG Rheinland-Pfalz    2

                                               Die Tierschutzpartei                   1

                                               NPD                                         8

                                               WASG                                     6

                                               ungültige Stimmen                      2

Im Jahre 2006 musste auch ein neues Forsteinrichtungswerk beschlossen werden. Nach einigen Sitzungen und Diskussionen stimmte der Gemeinderat mehrheitlich dafür, dass dieser Auftrag an einen privaten Forsteinrichter vergeben werden sollte. Die Mehrheit der Ratsmitglieder war der Meinung, dass dadurch ein besseres Betriebsergebnis im Sosberger Wald erzielt werden könnte.

Der Auftrag wurde sodann nach einer Ausschreibung an Herrn Klaus Remmy aus Graach an der Mosel erteilt. Die Kosten beliefen sich auf 4.296,55 €. In diesem Betrag sind 592,63 € MWSt enthalten, die vom Land nicht bezuschusst bzw. nicht erstattet wurden, d. h. dieser Betrag ist von der Gemeinde selbst zu tragen. Im Gegensatz dazu wären bei einer Auftragserteilung an einen staatl. Forsteinrichter der Gemeinde keine Kosten entstanden.

In der Sitzung des Gemeinderates vom 4. 10. wurde der Betriebsplan wie folgt beschlossen:

Wirtschaftswald                                                          114,7 ha

Sonstiger Wald – ertragsschwach                                  26,1 ha

Holzboden                                                                  140,8 ha

Nichtholzboden                                                               5,6 ha

Forstliche Betriebsfläche                                         146,4 ha

Nebenfläche                                                                   3,2 ha

Gesamtbetriebsfläche (Verwaltungsfläche)            149,6 ha

Der jährliche Hiebsatz beläuft sich auf                          773,0 fm

Folgende Einwohner sind verstorben:         23. 5. -   Hermann Weis,

                                                                       21. 8. -   Magdalena Limbach

                                                                         9. 9. -   Christian Schimpf (Verkehrsunfall)

Statistik:

Einwohner:                   193      (davon 186 Erstwohnsitz)        -          Stand: 31.12.2006      

Geburten:                     0

Eheschließungen:          0

Sosberg, den 11. 2. 2007                                                       Willi Lehnert, Ortsbürgermeister

 

Chronik 2007 

Die Meteorologen haben geschrieben, dass das Jahr 2007 gemessen an der Durchschnittstemperatur ein sehr warmes Jahr war, obwohl dies von uns eigentlich gar nicht so empfunden wurde, da wir alles anderes als einen schönen Sommer hatten.

Das Jahr begann stürmisch und regnerisch und für die Jahreszeit zu warm. Der Sturm „Kyrill“ sorgte am 18. 1. für große Schäden in ganz Deutschland. Der erste Frost stellte sich am 22. 1. ein (- 9,5 °). Die Kinder konnten sich ganze 2 Tage im Februar über Schnee freuen. Ansonsten kam es nur noch am 22. und 23. 3. zu einem starken Schneefall und die Räumfahrzeuge kamen erstmals zum Einsatz.

Ab Mitte April sorgte die Sonne für ein herrliches Frühlingswetter. Es war ungewöhnlich warm und sehr trocken. Abkühlung gab es ab Mai. Dieser zeigte sich kühl und nass. Im Juni zogen schwere Gewitter über das Land und alle warteten sehnsüchtig auf den Sommer. Dieser kam Mitte Juli, jedoch nur sehr kurz. Am 14. und 15. 7. herrschten tropische Temperaturen. Im Großen und Ganzen hatten wir jedoch keinen richtigen Sommer. Das Wetter war bis Mitte August wechselhaft zwischen sehr warm und für die Jahreszeit auch sehr kühl.

Aufgrund des ungewöhnlich warmen Frühlings war das Getreide ca. 14 Tage früher reif im Vergleich zu anderen Jahren. Die Ernte konnte trotz einiger Wetterkapriolen mit kleinen Unterbrechungen zügig durchgeführt werden.Der Herbst zeigte sich von seiner milden Seite. Die gefürchteten Herbststürme blieben aus. Frost gab es erst ab Mitte Dezember. Das Jahr ging zu Ende ohne die erhoffte „weiße Weihnacht“.

Über das Dorfgeschehen gibt es in diesem Jahre mit Ausnahme der Landverpachtung nicht viel, bzw. nichts Neues zu berichten. Die Vereine und sonstigen Institutionen führten die gewohnten Feste bzw. Aktivitäten durch.

Die  Landverpachtung  fand am 20. 6. für die Zeit vom 1. 11. 2007 bis 31. 10. 2017 statt. Es standen rd. 34,5 ha Acker und 5 ha Grünland zur Verpachtung an. Der Gemeinderat hatte beschlossen auch auswärtige Bieter zuzulassen. Das Mindestgebot wurde festgelegt auf: Acker – 1,00 €/Ar, Grünland – 0,50 €/Ar. Als Durchschnittspachtpreis wurde erzielt: Acker – 2,09 €/Ar, Grünland – 0,63 €/Ar.

Positiv erwähnen möchte ich noch, dass nach den Baumaßnahmen (Kläranlage, Kanalisation „Kirchweg“ und „Am Hof“ sowie Ausbau „Kirchweg“) wiederum eine gewisse Ruhe in das Dorf eingekehrt ist, wenn auch das Miteinander und Engagement in unserem und für unser Dorf noch zu wünschen übrig lässt. Hier möchte ich auf ein abgewandeltes Zitat hinweisen:

"Frage nicht, was das „Dorf“ für dich machen kann, sondern frage, was ich für das „Dorf“ machen kann!"

Auf der politischen Bühne stand in diesem Jahr die Wahl des/der Landrates/Landrätin an, da der amtierende Amtsinhaber, Herr Eckhard Huwer, aus Altersgründen (68 Jahre) im Herbst abdanken musste. Die Wahl wurde am 22. 4. durchgeführt. Keiner der Bewerber (CDU – Manfred Schnur, SPD – Dr. Anna Köbberling, FWG – Matthias Müller, FDP – Thomas Auler, Parteilos – Christine Hartge) erreichte jedoch die erforderliche Mehrheit, so dass am 6. 5. eine Stichwahl erforderlich war.

Bei dieser Stichwahl, die leider mit einer sehr geringen Wahlbeteiligung (38,56 %) aufwartete, wurde Manfred Schnur mit 52,5 % der Stimmen zum Landrat gewählt.

Von 59 Wählern in Sosberg gaben 24 Herrn Schnur und 34 Frau Dr. Köbberling ihre Stimme.

Ebenfalls neu gewählt werden musste der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zell. Die Amtszeit des Herrn Simon endet im Frühjahr 2008. Die notwendige Wahl fand am 25. 11. statt.Zur Wahl angetreten waren 2 Bewerber: SPD – Amtsinhaber Karl Heinz Simon, CDU – Armin Haas. Bei einer Wahlbeteiligung von 45,87 % wurde Karl Heinz Simon mit 68,5 % in seinem Amt bestätigt.

Die Sosberger wählten wie folgt: Wähler – 70, Simon – 33 Stimmen, Haas – 37 Stimmen.

Erwähnenswert ist jedoch noch, dass Herr Simon außer 2 Wahlbezirken (Mittelstrimmig und Sosberg) alle Wahlbezirke für sich entscheiden konnte!

Der Haushaltsplan wurde am 30. 1. wie folgt aufgestellt:

Verwaltungshaushalt                         in der Einnahme auf      144.300,00 €

                                                            in der Ausgabe auf       150.900,00 €

                                                            Fehlbedarf                     6.600,00 €

Vermögenshaushalt                           in der Einnahme auf        15.200,00 €

                                                            in der Ausgabe auf         15.200,00 €

Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe)                                300 %

Grundsteuer B (Grundstücke)                                                                      320 %

Gewerbesteuer                                                                                            352 %

Hundesteuer              für den ersten Hund                                                   30,00 €

                                   für den zweiten Hund                                                  45,00 €

                                   für jeden weiteren Hund                                              60,00 €

Bezüglich der  Forstwirtschaft  trat zum 1. 3. 2007 eine Änderung ein. Der Revierleiter, Herr Roland Kusch, wurde nach über 30 Jahren Revierdienst in den Ruhestand versetzt. Sein Nachfolger und mit der Leitung unseres Reviers wurde beauftragt, Herr Peter Kleinz, Wohnort: Tellig.

Dieser legte am 7. 11. den  Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2008  vor. Er wurde wie folgt beschlossen:

  1. Einschlagsoll in der Gesamtnutzung auf   760 Festmeter
  2. die Ausgaben für Holzernte und übrige Betriebsarbeiten auf   37.052 €

Des Weiteren wurde beschlossen, dass künftig an einheimische Bürger pro Haushalt und Jahr lediglich 15 Raummeter Langholz zu dem jeweils festgelegten Preis bereitgestellt werden. Sollte weiterer Bedarf bestehen, ist der zu diesem Zeitpunkt handelsübliche Preis zu zahlen. Aufgearbeitetes Holz (Meter) wird nur an Einheimische abgegeben.

Brennholzpreise:

Langholz an Wege gerückt       -                      25 € / Raummeter

Aufgearbeitetes Holz (Meter)   -                      40 € / Raummeter

Folgende Einwohner sind verstorben:         27. 3.   -          Margarete Rehmann

                                                                       11. 6.   -          Elisabeth Kölzer

Statistik:

Einwohner:                   191      (davon Erstwohnsitz     183)     -          Stand: 31. 12. 2007

Geburten:                         1

Eheschließungen:              1

Sterbefälle:                       2

Sosberg,  6. 1. 2008                                                Willi Lehnert, Ortsbürgermeister

 

Chronik 2008

Das Jahr 2008 war wiederum gemessen an der Durchschnittstemperatur ein warmes Jahr. Es begann mit Temperaturen von ca. 6 ° Minus, jedoch ohne Schnee. Am 3. 1. gab es nachmittags Eisregen mit Blitzeis. Es war spiegelglatt. Ab dem 4. 1. ließen die frostigen Temperaturen wieder nach.

Anfang Februar wurde es wieder nass und kalt, richtiges Schmuddelwetter mit ein paar Schneeflocken und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Richtigen Schneefall gab es am 29. 2. und 1. 3., der jedoch nicht liegen blieb.

In der Karwoche (17. – 22. 3.) wurde es wieder kühler. Es gab Nachtfröste und wieder mal Schneefall. An Karsamstag war alles weiß und wir hatten zur Abwechslung mal „Weiße Ostern“. Ende März wurde es wärmer und die nassen und feuchten Tage hatten ein Ende.

Am 31. 3. konnte man die ersten Traktoren auf den Feldern sehen, die Dünger streuten. In der Nacht vom 7. 4. setzte starker Schneefall ein, der bis in die Mittagszeit anhielt und zu einem Verkehrschaos auf den Straßen führte.

Die folgenden Monate des Jahres verliefen der Jahreszeit entsprechend mit zwei Besonderheiten, die ich erwähnen möchte: Ein schweres Gewitter mit kräftigem Hagel setzte am 30. 5. um 3 Uhr morgens ein und in den Abendstunden des 30. 7. zog ein schweres Gewitter vorüber, dass uns viel Regen und ebenfalls kräftigen Hagel bescherte.

Richtig stürmisch wurde es am 21. 11.. Der erste Kälteeinbruch für diesen Winter gab es in der Nacht auf den 22. 11. mit 2 ° Minus.

Vom Dorfgeschehen gibt es in diesem Jahre nichts Außergewöhnliches zu berichten. Der Schützenverein und die Feuerwehr waren nach wie vor aktiv und hielten ihre Festlichkeiten ab. Die Sternsinger waren am 5. 1. unterwegs und der Seniorentag fand am 19. 10. statt. Zur Freude der älteren Bürger wurde auch wieder in den Wintermonaten zu den Seniorenkaffees eingeladen. Der Martinsumzug mit St. Martin hoch zu Ross unter Beteiligung des Musikvereines Mastershausen sowie der Freiw. Feuerwehr Sosberg wurde unter großer Beteiligung der Kinder am  8. 11. durchgeführt.

In diesem Jahre hatte die Gemeindeverwaltung mit Unterstützung des Gemeinderates zum zweiten Male einen Anlauf unternommen, innerhalb der Ortschaft sowie an den zwei Ortseingängen eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzurichten. Es fand ein Ortstermin mit Vertretern des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Zell-Koblenz, der Polizeiinspektion Zell, der Kreisverwaltung, der Verbandsgemeindeverwaltung sowie dem Ortsbürgermeister statt. Im Anschluss daran führte die Polizeiinspektion Zell verschiedene Geschwindigkeitsmessungen in Verbindung mit einer Zählung der Fahrzeuge durch. Die Ergebnisse der Maßnahmen ergaben, dass die Voraussetzungen für die Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung nicht vorgelegen haben und folge dessen der Antrag der Gemeindeverwaltung abgelehnt wurde.

Der Haushaltsplan für das Jahr 2008 wurde am 27. 2. letztmalig nach dem System der „Kameralistik“ wie folgt vorgestellt und ausgeglichen verabschiedet:

Verwaltungshaushalt                                     in der Einnahme auf     175.400,00 €

                                                                       in der Ausgabe auf       175.400,00 €

Vermögenshaushalt                                      in der Einnahme auf        14.240,00 €

                                                                       in der Ausgabe auf         14.240,00 €

Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe)                                300 %

Grundsteuer B (Grundstücke)                                                                      320 %

Gewerbesteuer                                                                                            352 %

Hundesteuer              für den ersten Hund                                                   35,00 €

                                   für den zweiten Hund                                                 60,00 €

                                   für jeden weiteren Hund                                            80,00 €

Am 4. 11. legte der Revierförster Peter Kleinz den  Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2009  vor. Dieser wurde wie folgt beschlossen:

  1. Einschlagsoll in der Gesamtnutzung auf   1.035 Festmeter
  2. die Ausgaben für Holzernte und übrige Betriebsarbeiten auf   36.527 €

Brennholzpreise:

Langholz an Wege gerückt                   -                      27 € / Raummeter

Aufgearbeitetes Holz (Meter)               -                      45 € / Raummeter

Folgende Einwohner sind verstorben:                     11. 8.   -          Thekla Straus

Statistik:

Einwohner:                   182      (davon Erstwohnsitz     178)     -          Stand: 31. 12. 2008

Geburten:                         1

Eheschließungen:              3

Sterbefälle:                       1

Sosberg,  3. 1. 2009                Willi Lehnert, Ortsbürgermeister

 

Chronik 2009

Das Jahr 2009 begann mit frostigen Temperaturen. Der erste Schnee für dieses Jahr fiel am 5.1., am 6.1. wurden in Sosberg Minus 18 ° gemessen. So etwa war es auch zum Jahresende. Mitte Dezember wurde es kalt, am 12. 12. fielen die ersten Schneeflocken für diesen Winter. In der Nacht vom 18. auf den 19. 12. gab es starken Schneefall und wir hatten wiederum 18 ° Minus. Eine „weiße Weihnacht“ blieb jedoch nur ein Traum. An Heilig Abend setzte Tauwetter ein und der Regen ließ die weiße Pracht dahin schmelzen. Wettermäßig gab es ansonsten das ganze Jahr über keine Besonderheiten.

 Es fanden auch wiederum die üblichen Aktivitäten der Vereine und Gruppen statt. Das Leitwort der 51. Aktion „Dreikönigssingen“ der Sternsinger lautete: „Kinder suchen Frieden“.

Ein besonderes „highlight“ muss jedoch hervorgehoben werden. Der Schützenverein konnte einen runden Geburtstag feiern. Er wurde 40 Jahre alt. Landrat Schnur, Bürgermeister Simon, weitere Ehrengäste aus Politik und Sport und viele ehemalige Sosberger Bürger sind der Einladung zum Festkommers gefolgt und hatten zu dem Jubiläum gratuliert.

(Auf den Artikel der Rhein-Zeitung vom 25. 5. 2009 „Schützen sind Sosbergs Stolz“ wird verwiesen).

 

Ein großes Wahljahr war das Jahr auch gewesen. So fanden am 7. 6. die Europa- und Kommunalwahl, am 27. 9. die Bundestagswahl statt.

So wählte Sosberg:

Europawahl    -          Wahlberechtigte:          149

                                   Briefwähler:                   44

                                   Wähler (Urnenwahl):      67      -          63 gültig           -          4 ungültig

                                   Von den gültigen Stimmen (Urnenwahl) entfielen auf:

                                   CDU                           -          27

                                   SPD                            -          17

                                   Grüne                          -            2

                                   FDP                            -          10

                                   REP                             -            1

                                   Die Linke                     -            4

                                   FW Freie Wähler         -            2

                                   Die Briefwähler wurden bei der Kreisverwaltung ausgezählt!

Kreistagswahl  -        Wahlberechtigte:             147

                                   Briefwähler:                      44

                                   Wähler/-innen :               111   -          105 gültig         -          6 ungültig

                                   Gültige Stimmen:          3.477   -          (kumulieren + panaschieren)

                                   Davon entfielen auf:

                                   SPD                -          1.152 Stimmen

                                   CDU               -          1.268 Stimmen

                                   FDP                -             519 Stimmen

                                   FWG               -             383 Stimmen

                                   Grüne              -             155 Stimmen

Die CDU verlor erstmals die absolute Mehrheit im Kreis und ging mit den Grünen eine Koalition ein. Als Dankeschön dafür erhielten die Grünen den 2. Kreisbeigeordneten. CDU und Grüne zogen sich allerdings dadurch den Unmut aller anderen Fraktionen zu.

Verbandsgemeinderat          -          Wahlberechtigte:             147

                                                           Briefwähler:                     44

                                                           Wähler/-innen:               111

                                                           Gültige Stimmen:          2.772   (kumulieren + panaschieren)

                                   6 Stimmzettel ungültig. Von den 105 gültigen entfielen auf:

                                   SPD                -          910 Stimmen

                                   CDU               -          913 Stimmen

                                    FDP                -          517 Stimmen

                                   FWG               -          432 Stimmen

Wie du mir – so ich dir, sagten sich wohl auch die Vertreter im Verbandsgemeinderat Zell. Trotz stärkster Fraktion stellt die CDU erstmals keinen Beigeordneten! Dies kann wohl als Denkzettel für die Machenschaften auf Kreisebene gedeutet werden. Bleibt nur zu hoffen, dass es keine negativen Auswirkungen auf die Politik für die Bürger/-innen in der Verbandsgemeinde hat.

Bei dieser Wahl sei auch noch erwähnt, dass zum ersten Mal ein Sosberger Bürger als Nachrücker in den Verbandsgemeinderat Zell gewählt wurde. Es ist Jürgen Hoffmann von der FDP.

Gemeinderat              -          Wahlberechtigte:          147

                                               Briefwähler:                   44

                                               Wähler/-innen:             109

                                               Gültige Stimmen:          500

                                               Ungültige Stimmen:           3

                                   Es entfielen auf:

                                   Rainer Schmitz              -          69 Stimmen      -   gewählt + angenommen!

                                    Herbert Bauer              -          51 Stimmen      -   gewählt + angenommen!

                                    Gerhard Kölzer            -          46 Stimmen      -   gewählt + angenommen!

                                   Andreas Lehnert           -          42 Stimmen      -   gewählt + angenommen!

                                   Claudia Ewert               -          33 Stimmen      -   gewählt + angenommen!

                                   Alois Wilhelm                -          28 Stimmen      -   gewählt + angenommen!

 

                                   Elmar Christ                 -          26 Stimmen

                                   Josef Lang                   -          24 Stimmen

                                   Ralf Ambrosius            -          23 Stimmen

                                   Willi Lehnert                -          17 Stimmen

                                   Wilfried Göbenich        -          16 Stimmen

                                   Michael Lehnert           -          15 Stimmen

                                   Joachim Pies                -          14 Stimmen

                                   Horst Rohmer              -          13 Stimmen

                                   Stefan Nikolay             -          12 Stimmen

                                   Alois Spengler              -          11 Stimmen

                                   und an weitere 26 Personen Stimmen im einstelligen Bereich.

Zu dieser Wahl sei noch erwähnt, dass der Ortsbürgermeister am 22. 4. 2009 zu einer Informationsveranstaltung in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen hatte. Er referiert über das neue Kommunalwahlrecht und bat um Vorschläge, wer künftig bereit ist, im neuen Gemeinderat mitzuwirken. Diese gemeinsame Wahlempfehlung wurde allen zugänglich gemacht und sollte eine Verzettelung der Stimmen vermeiden.

Es meldeten sich daraufhin Ralf Ambrosius, Herbert Bauer, Gerhard Kölzer, Andreas Lehnert, Horst Rohmer, Rainer Schmitz und Alois Wilhelm. Nach Verteilung dieser gemeinsamen Wahlempfehlung haben Claudia Ewert und Elmar Christ ebenfalls ihr Interesse am Gemeinderat bekundet und jeweils eine eigene Wahlempfehlung in Sosberg verteilt.

Ortsbürgermeister    -          Wahlberechtigte:          147

                                               Wähler/-innen:             109

                                               Gültige Stimmen:          108

                                               Ungültige Stimmen:           1

Als einziger Kandidat für den Ortsbürgermeister kandidierte wiederum Willi Lehnert.

Er wurde mit 75 Ja- und 33 Nein-Stimmen gewählt.

Bundestag:                 -          Wahlberechtigte:          149

                                               Wähler/-innen:                91

                                               Gültige Erststimmen:       88      -          ungültig:            3

                                               Gültige Zweitstimmen:     89      -          ungültig:            2

Von den gültigen Erststimmen entfielen auf:

Peter Bleser                             -          CDU               -          37 Stimmen

Marcus Heintel                        -          SPD                -          22 Stimmen

Ralf Heinrich Wilhelmi              -          FDP                -          18 Stimmen

Britta Steck                             -          Grüne              -            6 Stimmen

Roger Mallmenn                      -          Die Linke         -            4 Stimmen

Erich Krames                          -          NPD                -            1 Stimme

Von den gültigen Zweitstimmen entfielen auf:

CDU               -          35 Stimmen

SPD                -          17 Stimmen

FDP                -          21 Stimmen

Grüne              -            8 Stimmen

Die Linke         -            4 Stimmen

NPD                -            1 Stimme

Im ganzen Land fiel die Bundestagswahl 2009 wie folgt aus:

CDU/CSU                              -          33,8 %

SPD                                        -          23,1 %

FDP                                        -          14,5 %

Die Linke                                -          12,5 %

Bündnis 90 / Die Grünen          -          10,1 %

Andere                                    -            6,0 %

 

Im November begann das RWE mit den Umbaumaßnahmen des 20/0,4-kV-Kabel/Freileitungsnetzes. Die Hochspannungsleitung zwischen Mittelstimmig und Mastershausen über Sosberg wird unterirdisch verlegt. Am Spielplatz wird ein neuer Schaltschrank errichtet. Der alte Transformator am Feuerwehrgerätehaus soll abgebaut und durch den am Spielplatz ersetzt werden. Bei dieser Maßnahme hat das RWE ebenfalls ein Leerrohr mitverlegt. Dieses soll später evtl. für eine schnelle DSL-Leitung genutzt werden.

Gleichfalls im Zusammenhang mit dieser Maßnahme hat der Gemeinderat beschlossen, die Beleuchtungsanlage entlang der Hauptstraße vom Steilweg bis zur Straße „An der Kirche“ ebenfalls zu erneuern.

 

Am 10. 3. 2009 wurde erstmals ein doppischer Haushaltsplan wie nachstehend aufgestellt:

Ergebnishaushalt       -          Gesamtbetrag der Erträge auf                                      178.302 €

                                               Gesamtbetrag der Aufwendungen auf                           168.791 €

                                               Jahrsüberschuss auf                                                         9.511 €

Finanzhaushalt           -          ordentliche Einzahlungen auf                                        178.060 €

                                               ordentliche Auszahlungen auf                                       167.045 €

                                               Saldo Ein-/Auszahlungen auf                                         11.015 €

                                               Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf                        17.450 €

                                               Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf                                0 €

                                               Saldo Ein-/Auszahlungen auf                                        17.450 €

                                               Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf                             0 €

                                               Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf                   28.465 €

                                               Saldo Ein-/Auszahlungen auf                                      - 28.465 €

                                               Gesamtbetrag der Einzahlungen auf                              195.510 €

                                               Gesamtbetrag der Auszahlungen auf                            195.510 €

                                               Veränderungen des Finanzmittelbestands auf                  18.725 €

Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe)                                300 %

Grundsteuer B (Grundstücke)                                                                      320 %

Gewerbesteuer                                                                                            352 %

Hundesteuer              für den ersten Hund                                                   35,00 €

                                   für den zweiten Hund                                                 60,00 €

                                   für jeden weiteren Hund                                             80,00 €

Der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2010  wurde am 25. 11. von Herrn Kleinz vorgelegt und wie folgt beschlossen:

  1. Einschlagsoll in der Gesamtnutzung auf   750 Festmeter
  2. die Ausgaben für Holzernte und übrige Betriebsarbeiten auf   30.317 €

Brennholzpreise:

Langholz an Wege gerückt       -                      28 € / Raummeter

Aufgearbeitetes Holz (Meter)   -                      45 € / Raummeter

Am 30. 12. (kirchliche Trauung) feierten die Eheleute Peter und Therese Spengler das Fest der Goldenen Hochzeit. Am Tage der standesamtlichen Trauung, 15. 12., gratulierten Bürgermeister Karl Heinz Simon und der Ortsbürgermeister Willi Lehnert dem Jubelpaar und übermittelten auch die Grüße des Landrates.

 

Folgende Einwohner sind verstorben:         20. 01.             -          Siegfried Nörenberg

                                                                       21. 03.             -          Walter Kölzer

                                                                       12. 07.             -          Werner Boemer

                                                                       10. 11.             -          Brigitte Hirt

                                                                       30. 12.             -          Karl-Heinz Roesel

Statistik:

Einwohner:                   183      (davon Erstwohnsitz     181)     -          Stand: 31. 12. 2009

Geburten:                         0

Eheschließungen:              0

Sterbefälle:                       5

Sosberg,  4. 1. 2010         Willi Lehnert, Ortsbürgermeister

 

Chronik 2010

Das Jahr begann in Sosberg frostig und kalt mit etwas Schnee. Am 7./8. 1. wurden 12 ° Minus erreicht. Ab 15. 1. setzte Tauwetter ein, was bis zum 27. 1. anhielt.  Dann wurde es wieder etwas kälter. Der Schnee war jedoch bis zum 7. 2. fast alle weg, obwohl es kälter wurde und wir auch  Minusgrade hatten. Ab dem 25. 2. setzte richtiges Tauwetter ein. Der aufkommende Regen ließ die ganze Schneepracht dahinschmelzen.

Der Sturm Xynthia sorgte in ganz Deutschland  am 28. 2. für ein großes Chaos. Das Gebiet im Zuständigkeitsbereich des Forstamtes Zell war besonders betroffen. In Sosberg sind ca. 1.800 Festmeter Holz gefallen. Dies ist mehr als das Einschlagsoll für 2 ganze Jahre. Im Vergleich zu anderen Gemeinden sind wir nach Aussage unseres Revierförsters noch gut weggekommen.

Der Schnee zeigte sich am 5./6.3. ein letztes Mal und ließ es noch einmal kräftig rieseln. Er blieb liegen bis zum 15. März. Bis dahin war es auch noch teilweise sehr kalt. Das Thermometer kletterte bis auf 11 ° Minus. Ab April zeigte sich immer öfters die Sonne, es blieb jedoch kalt. Danach begannen trockene Tage. 

Im Juni hatten wir wenig Regen. Der Juli war sehr warm und heiß. Im Schatten wurden 34 ° Plus erreicht. Die Gewitter zogen an Sosberg fast alle vorbei und brachten somit keinen wesentlichen Niederschlag.

Am 23. 7. kam endlich der lang ersehnte und auch notwenige Regen. Es gab dann auch immer mal wieder einige Schauern. Der Herbst verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Am 26. 11. fiel der erste Schnee für diesen Winter. Das Hoffen auf eine weiße Weihnacht wurde vielfach übertroffen. Der Dezember brachte uns an einigen Tagen Schneechaos mit sehr viel Schnee, Schneetreiben und anhaltenden Minustemperaturen bis zu 17 °. Es gab Engpässe bei der Versorgung mit Streusalz, und die Räumfahrzeuge waren ständig unterwegs. Der Räumdienst in Sosberg wurde von Elmar Christ wahrgenommen. Er war sogar an Weihnachten im Einsatz und sorgte dafür, dass die Gemeindestraßen einigermaßen befahrbar waren.

Das geplante Weihnachtskonzert mit dem Musikverein Mastershausen e. V. am 4. Advent am Brunnen musste witterungs-bedingt kurzfristig abgesagt werden. Durch den vielen Neuschnee, anhaltendes Schneetreiben und den hohen Minustemperaturen konnten die Musiker nicht kommen bzw. spielen. Am Tag darauf wurde kurzfristig ein kleines Ersatzkonzert von Sosberger Bürgern organisiert, bei dem viele Einwohner anwesend waren. Die Freiw. Feuerwehr schenkte Kinderpunch und Glühwein aus.

Das Jahr endete an Silvester mit einer schneebedeckten Landschaft und am späten Nachmittag mit einer Temperatur von 2 ° Minus.

Erwähnen möchte ich auch wieder die Sternsinger, die am 16. 1. in Sosberg unterwegs waren. Als Beispielland diente in diesem Jahr Senegal mit dem Motto „Kinder finden neue Wege“.

Feuerwehr und Schützenverein waren auch wieder tätig. Das obligatorische Schützenfest und auch das Brunnenfest der Freiw. Feuerwehr fanden wieder großen Anklang bei der Bevölkerung.

In diesem Jahre ist noch besonders auf das ehrenamtliche Wirken vieler Bürger von Sosberg hinzuweisen. Mit Unterstützung des RWE (RWE – Aktiv vor Ort) fand eine energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses statt. Kellerdecke und die Decke des Obergeschosses wurden gedämmt. Ein Teil der Außenwand zum Anwesen Schimpf wurde auch trockengelegt. Der rechte obere Teil des Friedhofes wurde neu gestaltet und mit einer Hainbuchenhecke bepflanzt. Auch wurde die Leichenhalle im Innenbereich und die Vertäfelung des Vorbaues neu gestrichen. Die Arbeiten wurden alle in Eigenleistung durchgeführt. Bei beiden Projekten waren insgesamt 18 Helfer im Einsatz. Ihnen gilt es hier nochmals herzlich zu danken!

Der Gemeinderat erließ im Jahre 2010 drei neue Satzungen, die teils wegen Überalterung neu gefasst werden mussten. Dies waren am  14. 4. die Satzung über die Reinigung öffentlicher Straßen in der Gemeinde Sosberg und am 8. 10. 2010 die Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung.

Die Ausbaubeitragssatzung Einzelabrechnung vom 19. 3. 2004 wurde am 11. 5. 2010 aufgehoben und durch den Erlass einer neuen Satzung zur Erhebung von wiederkehrenden Beiträgen für den Ausbau von Verkehrsanlagen (Ausbaubeitragssatzung wiederkehrende Beiträge) für die Ortsgemeinde Sosberg ersetzt. Damit ist gewährleistet, dass künftig bei allen entsprechenden Ausbaumaßnahmen in der Gemeinde bis auf ganz wenige Ausnahmen alle Anlieger zur Beitragszahlung herangezogen werden. So sollen die Lasten gerechter auf die Bürger verteilt werden. Als erstes Projekt in diesem Sinne wurde die Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Bereich der Hauptstraße ab dem „Steilweg“ bis zur Straße „An der Kirche“ realisiert.

Der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2011 wurde am 8. 12. wie folgt beschlossen:

  1. Einschlagsoll in der Gesamtnutzung auf  760 Festmeter
  2. die Ausgaben für Holzernte und übrige Betriebsarbeiten auf 26.450 Euro.

Brennholzpreise:

Langholz an Wege gerückt                   -          28,00 Euro/Raummeter

Aufgearbeitetes Meterholz                   -          45,00 Euro/Raummeter

Der Preis für das Langholz ist für einheimische Bürger bis zu einem Kontingent von 10 rm festgeschrieben. Für darüber hinaus benötigtes Langholz ist der Staatswaldpreis zu zahlen (z. Zt. 32,50 Euro/Raummeter).

Mit dem RWE wurde ein neuer Strom-Konzessionsvertrag ab dem 1. 7. 2011 abgeschlossen. Nach Überprüfung von 2 vorliegenden Angeboten (RWE und EVM Koblenz) erhielt das RWE den Zuschlag.

Im Jahre 2010 wurde auch wieder viel Wind um die Windkraft gemacht. Der Verbandsgemeinderat Zell hat beschlossen den Flächennutzungsplan in Bezug auf die Ausweisung von Vorranggebieten für die Windkraft neu zu fassen. Die Gemeinde Sosberg sieht darin die Möglichkeit, ihre finanzielle Situation aufzubessern und so eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen. Der Gemeinderat hat beschlossen, mit allen Mitteln zu versuchen, auch in Sosberg entsprechende Flächen für die Windkraft ausweisen zu lassen.

Er ist auch bereit, mit den Gemeinden Forst, Liesenich, Altstrimmig und Mittelstrimmig eine Solidargemeinschaft zu bilden und ein gemeinsames Projekt zu verwirklichen.

Eine von der Verbandsgemeindeverwaltung Zell vorgeschlagene Solidargemeinschaft mit allen 24 Gemeinden kommt nach Auffassung der Gemeinderates Sosberg nicht zustande. Ein Hindernis sind nach Auffassung des Gemeinderates die bestehenden Anlagen in Peterswald-Löffelscheid, Panzweiler, Haserich und Wahlhausen, die natürlich von diesen Projekten nichts „abgeben“ wollen.

Am 15. 9. feierten die Eheleute Ernst und Gisela Lehnert das Fest der Goldenen Hochzeit. Zu den Gratulanten gehörten neben vielen Bürgern aus Sosberg auch der Verbandsbürgermeister Karl Heinz Simon und der Ortsbürgermeister Willi Lehnert.

Folgende Personen sind verstorben:           28. 02. 2010    -          Eduard Schröpfer

03. 03. 2010   -          Christoph Boemer

                                                                       26. 04. 2010    -          Anna Müller

Statistik:

Einwohner:                   172   (davon Erstwohnsitz  169)          .           Stand: 31. 12. 2010

Geburten:                         1

Eheschließungen:              0

Sterbefälle:                       2

Sosberg, 16. 01. 2011     Willi Lehnert, Ortsbürgermeister

 

Chronik 2011

Zum Jahresbeginn lag sehr viel Schnee und wir hatten Minustemperaturen. Ab 4./5. Januar wurde es milder und es setzte Tauwetter ein. Am 6./7. 1. begann es zu regnen und der viele Schnee war in kürzester Zeit weggeschmolzen. Dies führte zu extremen Hochwassern an den Bächen und Flüssen, da der Boden noch gefroren war und somit kein Wasser versickern konnte. Der Großbach suchte sich ein neues Bett auf der Wiese.

Am 11. 3. gab es in Japan ein großes Seebeben (Tohoku-Seebeben) mit der Stärke 9,0 auf der Richterskala, was zu einer Naturkatastrophe mit unvorstellbarem Ausmaß führte. Dieses Beben löste einen großen Tsunami aus. Es gab viele Tote und das Kernkraftwerk in Fukushima Daiichi geriet außer Kontrolle. Bei 3 Reaktoren kam es zur Kernschmelze. Weite Gebiete mussten evakuiert werden. Es trat sehr viel Radioaktivität aus.

Das Frühjahr war sehr trocken, es gab fast keinen Regen. Es war das trockenste Frühjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Erst im Juni und Juli wurde es wieder nass und regnerisch. Die Ernte fiel aufgrund der Trockenheit im Frühjahr sehr mager aus. Der Herbst war wieder trocken. Erst im Dezember gab es wieder Regen. Schnee blieb leider aus und wir hatten leider keine weiße Weihnacht.

Meßdiener aus Mastershausen waren am 8. 1. als Sternsinger unterwegs. Unter dem Motto „Kinder zeigen Stärke“ sammelten sie in diesem Jahr für kambodschanische Kinder mit Behinderung.

Am 9. 3. 2011 hat die Gemeinde die Aufgabe der Breitbandversorgung auf die Verbandsgemeinde Zell übertragen und gleichzeitig einer Verlegung der Telekommunikationslinien gem. § 68 Telekommunikationsgesetz – soweit die Gemeinde Träger der Wegebaulast ist – zugestimmt. Der Vertrag mit der Fa. Inexio für die Breitbandversorgung wurde im Dezember abgeschlossen. Vertragspartner ist u. a. der Landkreis Cochem-Zell und die Verbandsgemeinde Zell. Innerhalb von ca. 2 Jahren sollen nun alle Gemeinden des Kreises Cochem-Zell mittels Glasfaserkabel an die schnelle Internetverbindung angeschlossen werden. 

Der bestehende   Straßenbeleuchtungsvertrag   mit dem RWE endete  am 30. 06. 2011. Die Endschaftsbestimmungen sehen vor, dass die Gemeinde berechtigt und auf Verlangen von RWE verpflichtet ist, die Straßenbeleuchtungsanlagen käuflich zu erwerben, wenn kein neuer Vertrag zwischen den Vertragspartner zustande kommt. Der Gemeinderat hat am 22.06.2011 das Vertragsangebot der RWE Deutschland AG – Licht & Service – angenommen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 5 Jahren (1. 7. 2011 bis 30. 6. 2016). Er verlängert sich um jeweils 4 Jahre, wenn er nicht 6 Monate vor Vertragsende gekündigt wird. Mit Ende des neuen Rahmenvertrages – somit frühestens zum 1. 7. 2016 – gehen alle Leuchtstellen unentgeltlich in den Besitz der Gemeinde über. Für den Übergang des Straßenbeleuchtungsnetzes zahlt die Gemeinde an RWE den Sachzeitwert zum Tage des Vertragsendes. Dabei bleiben die während der Laufzeit des Neuvertrages errichteten oder erneuerten und von der Gemeinde vergüteten Anlagenteile des Stromnetzes unberücksichtigt und werden der Gemeinde ebenfalls unentgeltlich übereignet.

Der Gemeinderat hatte am 16. 8. 2011 beschlossen, auf dem Dach des Dorfgemeinschaftshauses eine   Photovoltaikanlage   zu installieren. Damit verbunden ist auch die  Dachsanierung. Der Asbestschiefer und die komplette Verbretterung mussten entfernt und entsorgt werden. Für die Dachsanierung lagen 3 Angebote vor, die der Architekt Jürgen Schuh aus Walhausen eingeholt hatte. Die Angebote für die PV-Anlage wurden von der VG Zell eingeholt. Es wurden 4 Angebote abgegeben, die einem Gutachter zur Überprüfung vorgelegt wurden. Der Gemeinderat hatte sich in der Sitzung vom 2. 11. für die Installation von 63 Modulen „SCHOTT Perform Poly TM 240 entschieden. Den Auftrag für die Dachsanierung und die Installation der Module erhielt die Fa. Rekardio aus Bolanden. Die Anlage mit einer Kapazität von 15,12 kWp wurde am 23. 12. fertig gestellt. Die Dacharbeiten (Nord-Ost-Seite) werden im Jahre 2012 fortgesetzt.

Auf dem Dach der Schützenhalle wurde ebenfalls eine Photovoltaikanlage errichtet.

Zum Thema   Windkraft   wurde ein Meilenstein gesetzt. Ein Solidarpakt aller 24 Gemeinden einschl. der Stadt Zell in der VG Zell kam nicht zustande. Die Ortsbürgermeister der 5 Gemeinden Altstrimmig, Forst, Liesenich, Mittelstrimmig und Sosberg haben nach langen Verhandlungen am 9. 11. 2011 den Solidarpakt „Windenergie Strimmiger Berg“ unterzeichnet. Dieser Vertrag regelt u. a. die Verteilung der Einnahmen zwischen den betroffenen Gemeinden und sieht auch vor, an die Verbandsgemeinde Zell bis zu 15 % abzutreten, wenn dies auch alle anderen Gemeinden mit Windkraftanlagen tun. Noch nicht beschlossen durch den Verbandsgemeinderat wurde die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes Teilplan „Windkraft“. Auch wurde das Gutachten hinsichtlich neuer Vorrangflächen für Windkraft in der VG Zell noch nicht bekannt gegeben.

Die Schützen feierten am 2. und 5. Juni ihr traditionelles Schützenfest. Das Brunnenfest der Freiw. Feuerwehr fand am 16. 9. statt. Am Tag darauf, 17. 9., wurde unter großer Beteiligung am Backes wieder Brot und Kuchen gebacken. Der Martinsumzug wurde am Samstag, 12. 11. in gewohnter Weise durchgeführt.

Kein Frost und kein Schnee behinderte am 23. 12. 2011 das Weihnachtskonzert am Brunnen. Der Musikverein Mastershausen stimmte uns mit besinnlichen Liedern auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Heiße Getränke wurden wiederum von der Freiw. Feuerwehr serviert.

Am 25. 10. feierten die Eheleute Franz-Josef und Hildegard Lehnert das Fest der Goldenen Hochzeit. Seitens der Verwaltung gratulierten auch der Bürgermeister Karl Heinz Simon und der Ortsbürgermeister Willi Lehnert.

Für die Umstellung auf den doppischen Haushalt musste eine  Eröffnungsbilanz  erstellt werden. Die Verwaltung hat den Entwurf der Eröffnungsbilanz der Ortsgemeinde Sosberg zum 01. 01. 2009 einschl. des Anhangs erstellt und dem Gemeinderat am 18. 4. 2011 zur Beschlussfassung vorgelegt.

Die Bilanz weist folgende Eckwerte aus:

I.          Bilanzsumme                =          2.033.521,75 Euro

II.        Aktiva

            Anlagevermögen          =          1.934.231,88 Euro      =          95,12 %   der Bilanzsumme

            Umlaufvermögen          =               99.289,87 Euro      =            4,88 %   der Bilanzsumme

III.       Passiva

            Eigenkapital                 =          1.704.534,55 Euro      =          83,82 %   der Bilanzsumme

            Sonderposten              =             196.426,00 Euro      =            9,66 %   der Bilanzsumme

            Rückstellungen             =               34.076,00 Euro      =            1,68 %   der Bilanzsumme

            Verbindlichkeiten         =               98.485,20 Euro      =            4,84 %   der Bilanzsumme

Der  Haushaltsplan  wurde am 16. 8. 2011 wie folgt beschlossen:

Ergebnishaushalt       -          Gesamtbetrag der Erträge auf                          164.950 €

                                               Gesamtbetrag der Aufwendungen auf               179.350 €

                                               Jahresfehlbedarf auf                                        - 14.400 €

Finanzhaushalt           -          ordentliche Einzahlungen auf                            173.685 €

                                               ordentliche Auszahlungen auf                           172.635 €

                                               Saldo ordentliche Ein-/Auszahlungen auf              1.050 €

                                               Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf                 365 €

                                               Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf           57.745 €

                                               Saldo Ein-/Auszahlungen auf                           - 57.380 €

                                               Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf         64.450 €

                                                aus Finanzierungstätigkeit auf                              8.120 €

                                               Saldo Ein-/Auszahlungen auf                              56.330 €

                                               Gesamtbetrag der Einzahlungen auf                  238.500 €

                                               Gesamtbetrag der Auszahlungen auf                 238.500 €

                                                Veränderungen des Finanzmittelbestands auf   - 64.450 €

Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe)                                300 %

Grundsteuer B (Grundstücke)                                                                      320 %

Gewerbesteuer                                                                                            352 %

Hundesteuer:             für den ersten Hund                                                   40,00 €

                                   für den zweiten Hund                                                 70,00 €

                                   für jeden weiteren Hund                                          100,00 €

Hundesteuer für gefährliche Hunde:           1. Hund                               250,00 €

                                                                       2. Hund                               400,00 €

                                                                       für jeden weiteren Hund       600,00 €

Der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2012 wurde am 2. 11. wie folgt beschlossen:

  1. Einschlagsoll in der Gesamtnutzung auf  550 Festmeter
  2. die Ausgaben für Holzernte und übrige Betriebsarbeiten auf 26.540 Euro.

Brennholzpreise:

Langholz an Wege gerückt                   -          28,00 Euro/Raummeter (bis 10 rm)

Aufgearbeitetes Meterholz                   -          45,00 Euro/Raummeter

Folgende Personen sind verstorben:           19. 01. 2011    -          Rosa Fidler-Ptacowki

06. 03. 2011   -          Josef Straus

Statistik:

Einwohner:                   178   (davon Erstwohnsitz  175)          .           Stand: 31. 12. 2011

Geburten:                         0

Eheschließungen:              2

Sterbefälle:                       2

Sosberg, 01. 01. 2012                 Willi Lehnert,  Ortsbürgermeister

 

Chronik 2012

Das Jahr 2012 begann so wie es aufgehört hat. Es war regnerisch und für die Jahrszeit zu warm. Der Januar war mild und stürmisch, vereinzelt gab es ein paar Schneeflocken. Erst ab dem 30. Januar wurde es richtig kalt. Die Minustemperaturen stiegen ab dem 1. 2. 2012 von morgens 12 ° bis auf 18 ° am 7. 2. 2012. Der Frost hielt bis zum 13. Februar an, so dass sogar die Mosel zugefroren war. Erst ab dem 14. 2. 2012 war der strenge Frost vorbei.

Wir mussten bis zur 30. KW auf den Sommer warten. Ab dann wurde es richtig heiß und es konnte endlich das Heu gemacht werden. Die Getreideernte begann Anfang August in der 31. KW. Am 19. 8. wurden in Sosberg 33 ° im Schatten und 47 ° in der Sonne gemessen. In der 49. KW Anfang Dezember konnten erstmals Minusgrade gemessen werden und es gab den ersten Schnee für diesen Winter. Verabschiedet hat sich das Jahr 2012 mit Wolken und vereinzelt Regen.

Das Motto der 54. Aktion Dreikönigssingen der Sternsinger, die am 7. 1. 2012 unterwegs waren, lautete: „Klopft an Türen, pocht auf Rechte.“ Damit soll wiederum weltweit den Kindern geholfen werden.

Die auf dem Dach des Dorfgemeinschaftshauses installierte  Photovoltaikanlage  wurde erst am 15. 2. in Betrieb genommen, da vorher kein Stromzähler zu erhalten war. Der jährliche Ertrag entspricht voll und ganz den Erwartungen bzw. den Prognosen.

Im Rahmen der Bauabnahme der Photovoltaikanlage wurde festgestellt, dass sich das Flachdach über dem Eingangs- und Toilettenbereich in einem sehr schlechten Zustand befindet. Die Schäden wurden daraufhin behoben und das Flachdach erneuert.

Die alljährlichen Aktivitäten der heimischen Vereine fanden ebenfalls wiederum statt. Dies war u. a. das Schützenfest am 17. und 20. Mai, das Brunnenfest der Freiw. Feuerwehr am Freitag, 14. 9. mit anschl. Brot und Kuchen backen am Samstag, 15. 9. 2012. Der „weibliche“ St. Martin war am 10. 11. mit den Kindern, dem Musikverein Mastershausen und vielen Gästen zum Martinsfeuer unterwegs.

Bei feuchtem Wetter fanden sich am 4. Advent dennoch viele Zuhörer am Brunnen ein und lauschten nicht nur den weihnachtlichen Klängen des Musikvereines Mastershausen, sondern stimmten kräftig mit ihrem Gesang mit ein. Heiße Getränke wurden wiederum von der Freiw. Feuerwehr ausgeschenkt.

Das 90. Lebensjahr vollendete am 15. 3. 2012 Frau Maria Haberkamp. Neben vielen Bürgern der Gemeinde gratulierten auch der Ortsbürgermeister, Willi Lehnert, sowie Bürgermeister der VG Zell, Karl Heinz Simon. Dieser überbrachte auch die Glückwünsche des Landrates, Herrn Manfred Schnur.

Der  Haushaltsplan  wurde am 14. 2. 2012 wie folgt festgesetzt:

Ergebnishaushalt       -          Gesamtbetrag der Erträge auf                         166.935 €

                                               Gesamtbetrag der Aufwendungen auf               189.660 €

                                               Jahresfehlbedarf auf                                        - 22.725 €

Finanzhaushalt           -          ordentliche Einzahlungen auf                            174.845 €

                                               ordentliche Auszahlungen auf                           181.707 €

                                               Saldo ordentliche Ein-/Auszahlungen auf           - 6.862 €

                                               Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf                 300 €

                                               Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf           57.113 €

                                               Saldo Ein-/Auszahlungen auf                           - 56.813 €

                                               Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf         71.255 €

                                                aus Finanzierungstätigkeit auf                              7.580 €

                                               Saldo Ein-/Auszahlungen auf                              63.675 €

                                               Gesamtbetrag der Einzahlungen auf                  246.400 €

                                               Gesamtbetrag der Auszahlungen auf                 246.600 €

                                               Veränderungen des Finanzmittelbestands auf    - 71.255 €

Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe)                                300 %

Grundsteuer B (Grundstücke)                                                                      320 %

Gewerbesteuer                                                                                            352 % 

Hundesteuer:             für den ersten Hund                                                   40,00 €

                                   für den zweiten Hund                                                 70,00 €

                                   für jeden weiteren Hund                                          100,00 €

Hundesteuer für gefährliche Hunde:           1. Hund                               250,00 €

                                                                       2. Hund                               400,00 €

                                                                       für jeden weiteren Hund     600,00 €

Der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2013 wurde am 28. 11.  beschlossen:

  1. Einschlagsoll in der Gesamtnutzung auf  740 Festmeter
  2. die Ausgaben für Holzernte und übrige Betriebsarbeiten auf 25.260 Euro.

Brennholzpreise:

Langholz an Wege gerückt                   -          32,00 Euro/Raummeter (bis 10 rm)

Aufgearbeitetes Meterholz                   -          50,00 Euro/Raummeter

Am 6. 3. 2012 wurde eine neue Satzung über die Benutzung der gemeindlichen Feld- und Waldwege erlassen. Ebenfalls neu gefasst wurde an diesem Tag die Satzung über die Erhebung von Beiträgen für den Bau und die Unterhaltung der Feld- und Waldwege.

Bezüglich der Straßenbeleuchtung wurde am 27. 3. der Beschluss gefasst, die restlichen alten Hängeseilleuchten, die ca. 46 Jahre alt sind, durch neue Leuchten zu ersetzen.

Die Aufstellung des Bebauungsplanes mit der Bezeichnung „Zu Fuh“ (Aufstellungsbesschluss) wurde am 30. 5. beschlossen. Dieser ermöglicht, den ehemaligen Schweinestall auf dem Grundstück Flur 14, Nr. 4/1 künftig als Lagerplatz für Materialien eines Gewerbebetriebes zu nutzen.

Ebenfalls in dieser Sitzung wurde der Ortsbürgermeister ermächtigt, im Einvernehmen mit den Gemeinden Altstrimmig, Forst, Liesenich und Mittelstrimmig den Vertrag mit der Firma DunoAir über den Nutzungsvertrag der Windenergieanlagen „Strimmiger Berg“ zu unterzeichnen.

Der Endausbau der Straße im Neubaugebiet „Schockerderflur“ wurde am 3. 7. 2012 an die Firma HW Kreativbau Heiko Weckmüller aus Belgweiler vergeben. Diese hatte das wirtschaftslichste Angebot abgegeben.

Die Grabherstellung – Vergabe von Friedhofsarbeiten – übernimmt gem. Beschluss vom 28. 11. 2012 ab sofort das Bestattungsunternehmen Siegfried Hansen, Panzweiler.

Folgende Personen sind verstorben:           05. 02. 2012               -          Ursula Nörenberg

07. 03. 2012               -          Hanna Schalow

06. 08. 2012               -          Maria Schmitz

11./12. 12. 2012         -          Jörg Dietrichs

Statistik:

Einwohner:                   180   (davon Erstwohnsitz  177)          .           Stand: 31. 12. 2012

Geburten:                         2

Eheschließungen:              0

Sterbefälle:                       4

Sosberg, 01. 01. 2013                Willi Lehnert, Ortsbürgermeister

 

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